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die Zahnarztpraxis    Dr. Anke Deickert-Rese          Tel. 813 91 91

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Neuigkeiten

Volkskrankheit Parodontitis – darauf sollten Patienten achten

Eine Entzündung des Zahnhalteapparates ist tückisch, weil die Parodontitis oftmals spät erkannt wird. Das sind die Risikofaktoren und Warnsignale und so läuft die Behandlung ab.

Während Karies hierzulande statistisch gesehen eine rückläufige Entwicklung nimmt, ist Parodontitis zu einer echten „Volkskrankheit“ mutiert. So zeigt die fünfte deutsche Mundgesundheitsstudie aus dem Jahre 2016, dass rund 50 Prozent der Erwachsenen mittleren Alters von einer parodontalen Erkrankung betroffen sind. Bei Personen über 65 Jahre sind es sogar zwei Drittel mit Zahnbettentzündungen.

Neben genetischen Faktoren, welche oftmals bei jüngeren Patienten eine Rolle spielen und eine aggressive Parodontitis auslösen, ist Rauchen ein begünstigender Faktor für Parodontalerkrankungen. Das Risiko ist für Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern zwei- bis siebenfach so hoch. Ebenso ist ein Zusammenhang zwischen der Schwere der Parodontalerkrankung und dem Ausmaß des Tabakkonsums in Studien nachgewiesen. Nachteilig ist das Rauchen auch deshalb, weil die damit einhergehende Gefäßverengung häufiges Zahnfleischbluten als typisches Warnzeichen unterdrückt und somit Betroffene eine mögliche Parodontalerkrankung unter Umständen nicht erkennen. Zudem schreitet nicht nur die Erkrankung unbemerkter voran, auch die anschließende Behandlung hat geringe Erfolgsaussichten, weil durch Rauchen die Wundheilung im Mund schlechter ist.

Weitere Erkrankungen, die das Abwehrsystem schwächen wie schlecht eingestellte Diabetes, psychischer Stress oder hormonelle Umstellungen erhöhen das Parodontitisrisiko deutlich.

Wechselwirkungen im Körper

Neben der Wechselwirkung zwischen Diabetes und dem Parodontitisrisiko besteht auch ein Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es können daher Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigt werden, weil über die Blutbahn die Parodontitisbakterien und Entzündungsstoffe auch in andere Körperregionen gelangen.

Ein frühzeitiges Erkennen der Erkrankung ist elementar für die Erfolgsaussichten der Behandlung. Viele Patienten nehmen Anzeichen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen und Rötungen des Zahnfleisches sowie Mundgeruch nicht ernst genug. Die Symptome für eine fortgeschrittene Erkrankung sind ein deutlicher Rückgang des Zahnfleisches, Empfindlichkeit der Zahnhälse oder bereits eine Lockerung der Zähne.

Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt sind deshalb besonders wichtig, um erste Anzeichen früh erkennen zu können. Eine einfache wie sichere Untersuchungsmethode ist der Parodontale Screening Index (PSI). Dabei wird das Zahnfleisch an jedem Zahn mittels einer speziellen Sonde untersucht. So können Blutungsneigungen des Zahnfleisches sowie die Tiefe der Zahnfleischtaschen festgestellt werden. Zur Bewertung der Messergebnisse wird eine Skala (ein Index) verwendet. „Bei einer Taschentiefe von drei bis vier Millimetern sollte mit der Parodontitis-Behandlung begonnen werden“, erklärt Lida Helmers, Zahnärztin aus Berlin-Zehlendorf.

Hauptziele der Parodontitisbehandlung

Bei der Parodontitisbehandlung sind das Stoppen der Entzündung und der Erhalt des Gewebes die vorrangigen Ziele. Eine Basisbehandlung, also die Reinigung der Zahnfleischtaschen mit Handinstrumenten und die Glättung der erreichbaren Flächen der Zahnwurzeln, wird diesem Ziel oftmals gerecht. Die Glättung erschwert, dass sich schädliche Bakterien erneut anheften können.

Erreicht die Basistherapie keinen Stopp der Entzündung oder ist der Krankheitsverlauf schwer oder aggressiv kann unter Umständen eine begleitende Behandlung wie Mikrobakterielle Untersuchung, Ozon- Therapie, Perio-Chip, Öl ziehen, Homöopathische Behandlung (auf meiner Website erklärt)
angezeigt sein.

Milliarden Wechselwirkungen im menschlichen Körper – wie Zähne und Organe zusammenhängen

Der menschliche Körper ist ein komplexes Gebilde mit unzähligen Wechselwirkungen, von denen nur ein Bruchteil bekannt ist. Im Gegensatz zur Schulmedizin trägt die ganzheitliche Zahnmedizin dieser Komplexität Rechnung.

Rund 15 Milliarden Wechselwirkungen existieren im menschlichen Körper. Nur ein Bruchteil davon ist bekannt, aber die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet den Menschen als Ganzes und kann in Kombination mit schulmedizinischen Methoden eine bessere Behandlung erreichen. Ein Beispiel: Ein Patient kommt mit Schmerzen am Schneidezahn zum Zahnarzt. Schulmedizinische Zahnärzte würden in diesem Fall unter anderem ein Röntgenbild anfertigen lassen. Wenn aber im Mund und auf dem Röntgenbild nichts zu sehen ist, bleiben die Ursachen der Schmerzen rätselhaft. Zur Beruhigung des Zahns wird möglicherweise dem Zahn eine entsprechende Substanz eingepinselt.

Doch damit ist die Ursache nicht behoben. Erst unter Einbeziehung der 5-Elemente-Lehre (aus dem Taoismus – chinesische Philosophie und Weltanschauung), der Organuhr (aus der traditionellen chinesischen Medizin), der Meridianverläufe (System von Orientierungslinien, auf welchen Punkte für die Akupunktur liegen) oder der korrespondieren Organen ist eine adäquate Therapie möglich.

Denn wie das nachfolgende Zahnschema zeigt, können die Schmerzen im Schneidezahn durch eine Belastung der Niere verursacht sein. Die Mundakupunktur kann hier hervorragend helfen.

Das Beispiel zeigt, wie für eine zielführendere Behandlung der Blick geweitet werden muss und es im Rahmen der ganzheitlichen Zahnmedizin um die Beurteilung des ganzen Organismus und der Beseitigung von Störfeldern geht.

Störfelder und ihre Auswirkungen

Störfelder sind lokale gesundheitliche Probleme, welche auch in der Ferne wirken und andere Organe oder Körperfunktionen negativ beeinflussen. Störfelder schwächen die Selbstregulation des Körpers und führen unbehandelt zu Beschwerden an ganz anderen Stellen des Körpers. Wann und in welcher Intensität Symptome auftreten, ist von verschiedenen individuellen Faktoren wie der Belastung oder Veranlagung des Patienten abhängig. Beschwerden werden jedoch von Betroffenen aufgrund der Distanz zum Störfeld oftmals gar nicht mit diesem in Verbindung gebracht.


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In der Folge kann es zu chronischen Erkrankungen wie rheumatische Beschwerden, häufige Migräneanfälle, wiederkehrende Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) oder Verspannungen im Rücken und Nacken kommen. Diese beispielhaft genannten Beschwerden können ihre Ursachen durch ein Störfeld im Mundraum haben. „Ein typisches Störfeld im Mund kann ein wurzelbehandelter Zahn sein“, erklärt Zahnärztin Lida Helmers aus Berlin-Zehlendorf. Hierbei belasten in unzugänglichen Kanälen eingenistete Bakterien durch Giftstoffe, welche von diesen Bakterien, Füllstoffen oder abgestorbenem Gewebe ausgehen, den gesamten Körper. „Der erste Schritt ist immer die Lokalisation des Störfeldes“, erläutert Lida Helmers, welche in ihrer Zahnarztpraxis ganzheitliche Zahnmedizin anbietet. Anschließend folgt die medizinische Abwägung wie sehr dieses Störfeld den Körper belastet und ob der wurzelbehandelte Zahn besser zu entfernen ist, ob er neu aufbereitet und gefüllt werden muss oder überkront werden darf.

Ganzheitliche Zahnheilkunde mit Mundakupunktur

Nicht nur beim Ohr auch in der Mundhöhle bildet das Mikro-Akupunktur-System (MAPS) den gesamten Organismus ab. Die Mundakupunktur ist daher eine gute Ergänzung zur zahnärztlichen Schulmedizin im Rahmen einer ganzheitlichen Zahnheilkunde.

Bereits seit den 60er Jahren ist in der Zahnmedizin bekannt, dass zwischen Zähnen und Organen Wechselbeziehungen bestehen. So wirken sich Störfelder im Bereich der Schneidezähne auf Niere oder Blase aus. Die Eckzähne stehen in Verbindung mit Leber und Gallenblase, Lunge und Dickdarm mit den vorderen Backenzähnen sowie Magen und Milz mit den hinteren.

Die Mundakupunktur dient der Beseitigung von Störfeldern und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers. Dabei werden keine Nadel in den Mundraum gesetzt, sondern bestimmte Punkte in der Mundschleimhaut durch die Injektion von Procain oder Kochsalzlösungen stimuliert. „Über leichtes Abtasten der Schleimhaut ist es möglich, die richtigen Stellen für die Injektion zu ermitteln“, erklärt Zahnärztin Lida Helmers aus Berlin-Zehlendorf, die im Rahmen ihrer ganzheitlichen Zahnheilkunde auch Mundakupunktur für ihre Patienten anbietet. Insbesondere der Bereich hinter den Weisheitszähnen ist für die Mundakupunktur ein wichtiges Terrain.

Die Mundakupunktur, welche auch in Kombination mit anderen Akupunktur-Verfahren angewandt werden kann, ist für eine Vielzahl von Beschwerden wirksam. Dazu zählen Infektanfälligkeit,
Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), pulpitische Beschwerden (Überempfindlichkeit des Zahnnervs), Narbenentstörung nach Wurzelspitzenresektion, Phantomschmerz, Ausschaltung von
Herdstörungen.

Sicher und komfortabel: Betäubung mit Lachgas

Die Angst vor der Spritze hält viele Patienten von nötigen Zahnarztbesuchen ab. Dabei gibt es eine sanfte Alternative: Die Sedierung per Lachgas ist nebenwirkungsfrei – und ermöglicht eine schmerzfreie, entspannte Behandlung.

Bereits seit über 150 Jahren wird Stickoxydul, besser bekannt als Lachgas, in der Zahnmedizin eingesetzt. Dessen ungeachtet ist vielen Patienten noch heute kaum bewusst, dass diese schonende Alternative zur standardmäßigen Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) überhaupt existiert. Doch das ändert sich seit einigen Jahren, denn die Sedierung per Lachgas bietet handfeste Vorteile.

Sedierung bedeutet, dass der Patient sich in einer Art entspanntem Dämmerzustand befindet, einer leichten Narkose also, in der er Schmerzen kaum noch spürt. Ansprechbar bleibt er jedoch die ganze Zeit – und entgegen einem weitverbreiteten Klischee muss er auch nicht fortwährend kichern.

Damit eignet sich die Lachgas-Sedierung hervorragend für Angstpatienten, die weder den Schmerz noch eine Betäubungsspritze in Kauf nehmen wollen und daher vielfach lieber auf eine Behandlung verzichten. Auch Kinder bilden eine primäre Zielgruppe. Daneben profitieren von der Methode aber auch Patienten mit einem starken Würge- oder Schluckreflex, denn dieser wird „mitsediert“.

Wie läuft eine Lachgas-Sedierung ab?

Die Sedierung mit Lachgas erfolgt schnell und komfortabel. In einem speziellen Gerät werden zunächst Lachgas und Sauerstoff vermischt. Anschließend atmet der Patient das Gemisch über eine Nasenmaske ein, die zugleich das ausgeatmete Gas wieder aufnimmt. Wie tief und lang die Sedierung ausfällt, kann der Zahnarzt steuern, indem er den Lachgasanteil steigert oder absenkt; Überdosierungen sind praktisch ausgeschlossen. Sobald die Wirkung eingetreten ist, kann gegebenenfalls noch eine Lokalanästhesie vorgenommen werden. Die Menge reduziert sich in Kombination mit Lachgas und das unangenehme Gefühl nach der Betäubung lässt viel schneller nach. Nach Abschluss der Behandlung strömt 100 Prozent Sauerstoff aus der Nasenmaske, bis der Patient wieder vollends erwacht ist. Bereits wenige Minuten später kann er in der Regel wieder Auto fahren.

„Die Sedierung mit Lachgas ist die sicherste Betäubungsmethode für zahnärztliche Behandlungen“, betont die Zahnärztin Lida Helmers aus Berlin-Zehlendorf, „meine Patienten sind regelmäßig erstaunt, wie entspannt und angstfrei sie durch das Lachgas werden. Und das alles ohne Nebenwirkungen. Lachgas vertreibt auch die hartnäckigste Zahnarztphobie.“

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer Lachgas-Sedierung bei Erwachsenen nicht. Die konkreten Preise fallen von Praxis zu Praxis unterschiedlich aus und sollten vorab erfragt werden.

Ganzheitliche Zahnmedizin – was ist das?

Der Begriff „ganzheitlich“ ist zum Modewort avanciert, das vielfach nur Marketingzwecken dient. In der Zahnmedizin jedoch kennzeichnet es einen grundsätzlich anderen Ansatz.

Der menschliche Zahnapparat ist auf vielfache Weise mit dem Rest des Körpers verflochten. Auch wenn die Forschung noch nicht alle Zusammenhänge kennt und erklären kann, stehen zahlreiche Wechselwirkungen unzweifelhaft fest. Allgemein bekannt ist etwa das „Abstrahlen“ von Zahnproblemen auf andere Körperregionen, das sich beispielsweise in Nacken- oder Kopfschmerzen äußern kann. Daneben können Erkrankungen im Mundraum aber auch viele andere Organe in Mitleidenschaft ziehen. Und umgekehrt können Gebissprobleme auch ihrerseits Symptome von Erkrankungen in entfernten Körperregionen sein. Diese Zusammenhänge werden in der konventionellen Zahnmedizin gewöhnlich nicht beleuchtet – hier geht es allein um die Heilung des jeweiligen Zahnleidens, also um eine symptomatische Behandlung.

Die ganzheitliche Zahnmedizin hingegen nimmt immer den ganzen Menschen in den Blick. Das bedeutet nicht, dass bei jeder Karies eine Generaluntersuchung erfolgt, um mögliche tieferliegende Ursachen aufzuspüren. Doch es bedeutet, dass mögliche Wechselwirkungen grundsätzlich in Betracht gezogen werden, wenn es Anhaltspunkte gibt. Diese werden in der herkömmlichen Zahnmedizin allzu oft übersehen, weil neben der nötigen Sensibilität und Erfahrung auch die Zeit fehlt. Und darin zeigt sich der äußerlich auffälligste Unterschied, den die ganzheitliche Zahnmedizin ausmacht: In deren Rahmen nimmt sich der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin viel Zeit für die Patienten. Das bildet die Grundlage, um den gesamtmenschlichen Zusammenhang erkennen zu können.

Ganzheitlichkeit ist mehrdimensional

Doch ganzheitliche Zahnmedizin ist noch mehr. Sie geht auch in den Therapiemethoden über die Schulmedizin hinaus, indem alternativmedizinische Verfahren ebenfalls einbezogen werden können. Zu den bekanntesten und wirksamsten zählen Akupunktur und Homöopathie. Und schließlich kann man Ganzheitlichkeit auch begreifen als den Anspruch, Gesundheit (des gesamten Körpers), Funktion und Ästhetik in Einklang zu bringen.

„Ganzheitlichkeit in der Zahnmedizin erschöpft sich nicht in einigen zusätzlichen Behandlungsmethoden. Sie erfordert vielmehr ab dem ersten Gespräch eine grundlegend andere Herangehensweise, die den ärztlichen Fokus gegenüber der Schulmedizin deutlich weitet. Die vielgestaltigen Wechselwirkungen zwischen Gebiss und Gesamtgesundheit, körperlich wie psychisch, offenbaren sich nicht bei einer Schnelldiagnose in fünf Minuten“, resümiert die Zahnärztin Lida Helmers, die in Berlin-Zehlendorf eine Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin betreibt. „Nicht zuletzt spielt auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten anderer Fachrichtungen eine größere Rolle. Denn das Ziel der ganzheitlichen Zahnmedizin ist es ja, über die akuten Zahnprobleme hinaus das Gesamtbefinden der Patienten zu verbessern.“