Milliarden Wechselwirkungen im menschlichen Körper – wie Zähne und Organe zusammenhängen

Der menschliche Körper ist ein komplexes Gebilde mit unzähligen Wechselwirkungen, von denen nur ein Bruchteil bekannt ist. Im Gegensatz zur Schulmedizin trägt die ganzheitliche Zahnmedizin dieser Komplexität Rechnung.

Rund 15 Milliarden Wechselwirkungen existieren im menschlichen Körper. Nur ein Bruchteil davon ist bekannt, aber die ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet den Menschen als Ganzes und kann in Kombination mit schulmedizinischen Methoden eine bessere Behandlung erreichen. Ein Beispiel: Ein Patient kommt mit Schmerzen am Schneidezahn zum Zahnarzt. Schulmedizinische Zahnärzte würden in diesem Fall unter anderem ein Röntgenbild anfertigen lassen. Wenn aber im Mund und auf dem Röntgenbild nichts zu sehen ist, bleiben die Ursachen der Schmerzen rätselhaft. Zur Beruhigung des Zahns wird möglicherweise dem Zahn eine entsprechende Substanz eingepinselt.

Doch damit ist die Ursache nicht behoben. Erst unter Einbeziehung der 5-Elemente-Lehre (aus dem Taoismus – chinesische Philosophie und Weltanschauung), der Organuhr (aus der traditionellen chinesischen Medizin), der Meridianverläufe (System von Orientierungslinien, auf welchen Punkte für die Akupunktur liegen) oder der korrespondieren Organen ist eine adäquate Therapie möglich.

Denn wie das nachfolgende Zahnschema zeigt, können die Schmerzen im Schneidezahn durch eine Belastung der Niere verursacht sein. Die Mundakupunktur kann hier hervorragend helfen.

Das Beispiel zeigt, wie für eine zielführendere Behandlung der Blick geweitet werden muss und es im Rahmen der ganzheitlichen Zahnmedizin um die Beurteilung des ganzen Organismus und der Beseitigung von Störfeldern geht.

Störfelder und ihre Auswirkungen

Störfelder sind lokale gesundheitliche Probleme, welche auch in der Ferne wirken und andere Organe oder Körperfunktionen negativ beeinflussen. Störfelder schwächen die Selbstregulation des Körpers und führen unbehandelt zu Beschwerden an ganz anderen Stellen des Körpers. Wann und in welcher Intensität Symptome auftreten, ist von verschiedenen individuellen Faktoren wie der Belastung oder Veranlagung des Patienten abhängig. Beschwerden werden jedoch von Betroffenen aufgrund der Distanz zum Störfeld oftmals gar nicht mit diesem in Verbindung gebracht.


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In der Folge kann es zu chronischen Erkrankungen wie rheumatische Beschwerden, häufige Migräneanfälle, wiederkehrende Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) oder Verspannungen im Rücken und Nacken kommen. Diese beispielhaft genannten Beschwerden können ihre Ursachen durch ein Störfeld im Mundraum haben. „Ein typisches Störfeld im Mund kann ein wurzelbehandelter Zahn sein“, erklärt Zahnärztin Lida Helmers aus Berlin-Zehlendorf. Hierbei belasten in unzugänglichen Kanälen eingenistete Bakterien durch Giftstoffe, welche von diesen Bakterien, Füllstoffen oder abgestorbenem Gewebe ausgehen, den gesamten Körper. „Der erste Schritt ist immer die Lokalisation des Störfeldes“, erläutert Lida Helmers, welche in ihrer Zahnarztpraxis ganzheitliche Zahnmedizin anbietet. Anschließend folgt die medizinische Abwägung wie sehr dieses Störfeld den Körper belastet und ob der wurzelbehandelte Zahn besser zu entfernen ist, ob er neu aufbereitet und gefüllt werden muss oder überkront werden darf.

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